Einen Unterschied machen.


 

JOBS SIND ETWAS, DAS WIR FÜR ANDERE erledigen. ARBEIT IST IMMER DANN NICHT NUR EIN JOB, WENN WIR SIE AUCH FÜR UNS SELBST TUN.

Wenn ich nach meinem Job gefragt werde, sage ich: Meine Arbeit
ist kein Job - work is not a job!

So enstand der Slogan, der eigentlich eine Haltung beschreibt, 2009 als Blog anfing und erst zu einem „1-Frau-Designstudio“ und später zu einem Buch mit gleichnamigem Titel wurde. „workisnotajob“ ist die Überzeugung, die all meine Projekte antreibt und der Beweis, dass anders arbeiten möglich ist. Das Feedback zu dem simplen Motto ist faszinierend: Es erzeugt Reibung und Zuspruch, stößt bei einigen auf ein neues Lebensgefühl, bei anderen auf vollkommene Ablehnung. Auf jeden Fall lädt es ein zur Diskussion. Denn Arbeit geht uns alle an. Auch ich habe schon viel Unterschiedliches getan. Machmal nur als Job, manchmal mehr als Aufgabe: Ich habe zum Beispiel Sterbenskranke betreut, Pflänzchen am Fließband pikiert, Festival-Klos bewacht, Eintrittskarten abgerissen, Klingeltöne eingepflegt, Kaffespezialitäten zubereitet, Filmequipment organsiert, Keyword-Qualität geprüft, Schmutz aus dem Internet gefischt, mir Designprojekte ausgedacht und einiges mehr. Vor allem habe ich nach kurzer Stippvisite in der Konzernwelt gemerkt, dass ich für eine klassische Karriere nicht geeignet bin. Seither unterscheide ich zwischen Arbeit und Job, bin Entrepreneurin und lebe von meinen eigenen Ideen. Und ich denke sehr viel darüber nach, was Arbeit eigentlich soll und wie das Ganze mehr sein kann, als nur ein Job.

 
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Man muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.
— Georg Christoph LIchtenberg
 

Wer bestimmt, wie die „Normalarbeit“ von morgen aussieht?


In einer Arbeitskultur, in der Fremdbestimmung Normalität ist, wird Selbtständigkeit zur Ausnahme. Oder zur Antwort. Meine Texte und Gedanken zu einer neuen Selbstständigkeit veröffentliche ich hier.

Das ist, was ich denke.